5 Gründe, warum Grapefruit gesund ist

28. Dezember 2020
Von Elisabeth Ernährung

    Wir sind im Grapefruit-Fieber!

    Weiß, rot oder pink? Ganz egal wie das Fruchtfleisch Deiner Lieblings-Grapefruit aussieht, eines haben alle Grapefruit-Sorten gemeinsam: Sie zählen zu den gesunden Zitrusfrüchten und haben auch geschmacklich einiges zu bieten. Doch warum eigentlich ist Grapefruit gesund? Wir haben die Antwort, oder vielmehr Antworten, für Dich dabei.

    Darum ist Grapefruit gesund

    5 Gründe, warum Grapefruit gesund ist

    1. Pektin
    Pektine zählen zu den Ballaststoffen, fördern die Verdauung und helfen gegen Heißhungerattacken. Außerdem binden sie Cholesterin an sich, sodass Dein Cholesterinspiegel gesenkt wird – ein positiver Nebeneffekt ist, dass mitsamt dem Cholesterin auch Giftstoffe gebunden und aus dem Körper geschleust werden. Zuletzt fördert Pektin das Wachstum guter Bakterienstämme im Darm und trägt somit effektiv zur Darmgesundheit bei.

    2. Bitterstoffe
    Grapefruits enthalten je nach Sorte jede Menge Bitterstoffe, die ebenfalls gut für Magen und Darm sind. Sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und fördern die Durchblutung der Verdauungsorgane. Außerdem bekämpfen sie schädliche Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten. Diät-Anhänger schwören außerdem darauf, dass der bittere Geschmack auch appetitzügelnd wirkt und somit beim Abnehmen hilft.

    3. Lycopin
    Rote und rosafarbene Grapefruits enthalten jede Menge Lycopin – das ist ein Pflanzenfarbstoff, der für sattrote Färbungen sorgt. Doch nicht nur das: Lycopin gehört außerdem zu den Substanzen, die als Antioxidantien freie Radikale bekämpfen und so die Körperzellen schützen.

    Warum ist Grapefruit gesund - wir verraten es Dir

    4. Vitamin C
    Mit einem Gehalt von ca. 40 mg pro 100 g Fruchtfleisch gilt die Grapefruit als besonders Vitamin-C-reich. Dieses Vitamin soll ebenfalls hilfreich gegen freie Radikale – und deren zellschädigende Wirkungen – sein. Außerdem benötigt unser Körper Vitamin C, um zum Beispiel Kollagen (das Eiweiß im Bindegewebe), Knorpel- oder Knochengewebe, herzustellen. Nicht zuletzt steigert Vitamin C die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung, welches für die Blutbildung benötigt wird.

    5. Kalium
    Kalium ist für den menschlichen Körper überlebenswichtig. Es spielt eine wichtige Rolle für den Elektrolythaushalt unserer Zellen und ist daran beteiligt, den osmotischen Druck dieser aufrecht zu erhalten. Dadurch nimmt es Einfluss auf die Wasserverteilung, wirkt entwässernd und harntreibend. Die wichtigste Funktion hat es bei der Reizübertragung auf unsere Muskulatur, Kalium sorgt dafür, dass unsere Muskeln sich überhaupt erst bewegen. Und auch beim Transport vom Hormon Insulin in unsere Zellen wird Kalium gebraucht.

    Hat eine Menge zu bieten - die Grapefruit

    Natürlich hat die Grapefruit neben diesen fünf Inhaltsstoffen noch jede Menge anderer Vitamine und Mineralien sowie sekundärer Pflanzenstoffe, die gut für uns sind. Nennenswert wäre zum Beispiel noch Folsäure und andere B-Vitamine, die die Grapefruit zu so einer Powerfrucht machen 😊

    Vorsicht bei Grapefruit und Medikamenten

    Eines solltest Du unbedingt wissen: Das Grapefruit gesund ist, bedeutet nicht, dass jede Person sie bedenkenlos verzehren kann. Wenn Du bestimmte Medikamente zu Dir nimmst, etwa Blutdruckmittel, Antiallergika oder auch Schmerzmittel, solltest Du auf Grapefruit verzichten. Eine häufige Wechselwirkung der Frucht besteht nämlich darin, die Wirkstoffe verschiedener Medikamente entweder unwirksam zu machen – oder aber sie zu verstärken, was schlimme Folgen haben kann. Darum achte immer auf die Packungsbeilagen Deiner Medikamente. So bist Du auf der sicheren Seite und kannst Grapefruit bedenkenlos genießen.

    Grapefruit kann mehr als nur Saft

    Bekannt ist die Grapefruit bei uns vor allem als frisch gepresster Saft oder frisch aufgeschnitten zum Auslöffeln zum Frühstück. Dabei kann die Zitrusfrucht viel mehr als nur Saft. Wie wäre es mit einem leckeren Grapefruit Curd als Brotaufstrich zum Frühstück? Süß, fruchtig und zartbitter – mhhm… perfekt zum Sonntagsbrunch!

    Grapefruit Curd als Brotaufstrich
    Grapefruit in der Smoothiebowl

    Grapefruit passt auch perfekt in eine Smoothiebowl zum Frühstück. Kleiner Tipp: Taste dich langsam an den Geschmack der Frucht heran, indem Du geschnittene Banane zufügst, das neutralisiert den leicht bitteren Geschmack recht gut 😉
    Du kannst mit der (wörtlich übersetzten) Traubenfrucht aber auch herzhafte Gerichte fruchtig abschmecken. Unser Geheimtipp: Frische Tortillas mit Zander, Avocado, Rotkohl und Grapefruit. Dazu ein Klecks Kräuterschmand und etwas frische Petersilie oder, wenn Du magst, Koriander. Mehr braucht ein leckeres Essen nicht! Und mit den übrig gebliebenen Grapefruitfilets und ein paar Orangen und Mandarinen, lässt sich ein leckerer Zitrusfrucht-Salat als Nachtisch zubereiten.

    Grapefruit kann auch herzhaft
    Grapefruit-Salat

    Wie Du siehst, sind wir restlos begeistert von den vielen Möglichkeiten, die die Grapefruit zu bieten hat. Probiere dich doch durch unsere Ideen und lass uns ein Kommentar da, wie es Dir geschmeckt hat. Oder verrate Dein Geheimrezept mit der leckeren Zitrusfrucht.

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